HIER WAR EINMAL

eine Weberei, Fleischhauerei, Spinnerei und vieles mehr.

Die Fassade ist Kunst und Geschichte in einem.

Dieses historische, 21.000 m2 große Arial hat in den letzten 200 Jahren einiges erlebt. Um an die alte Weberei zu erinnern, verzieren 18 Graumann-Muster, welche als Verssatz-Mosaik aus Kunststein bestehen, die Fassade der Graumann Lofts. Um das gesamte Konzept aufzulockern, wird eine Begrünung der Fassade ebenfalls geplant.

Der Bau der Kioske in der Bahnhofstrasse in den 60er- und 70er-Jahren hatte das Stadtzentrum an den nördlichen Rand des Graumann-Areals heran geführt. Außerdem haben in der alten Spinnerei, welche sich ebenfalls auf diesem Areal befand, viele Traunerinnen und Trauner zahlreiche Aufführungen und Konzerte erlebt. Die Umwidmung des Graumann-Areals 1999 in „Kernzone“ war der Auftrag der Stadt, um das Zentrum noch weiter nach Süden auszudehnen.

Das Siegerprojekt der Riepl&Riepl Architekten Linz sieht die Errichtung von Wohnraum in Form von sechs sogenannten „Stadtvillen“ mit jeweils etwa 25 Wohneinheiten in weitgehend autofreier Parkumgebung vor. An der Bahnhofstraße soll ein Bauteil mit zukunftsweisender gewerblicher Nutzung entstehen. Auf Basis dieses Entwurfes wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt Traun ein neuer Bebauungsplan ausgearbeitet. Dieser wurde Anfang 2017 rechtskräftig und es wurde umgehend mit der konkreten Projektplanung begonnen.